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Schulung

Post-Editing maschineller Übersetzungen

Stellen Sie sich den Anforderungen des sich verändernden Marktes und machen Sie Ihre Dienstleistungen fit für die Zukunft

Maschinelle Übersetzung ist eine äußerst kostengünstige Methode zur Übersetzung großer Mengen von Inhalten. Die automatisierte Übersetzung findet immer mehr Akzeptanz und wird von zahlreichen Sprachdienstleistern und Agenturen eingesetzt, die den Anforderungen ihrer Kunden gerecht werden möchten, indem sie kürzere Bearbeitungszeiten bieten. Die automatisierte Übersetzung allein kann eine hochwertige konventionelle Übersetzung von Inhalten nicht ersetzen. Durch das Post-Editing jedoch, bei dem der vorübersetzte Text bearbeitet, geändert und korrigiert wird, entwickelt sich maschinell übersetzter Text zu einem tragfähigen alternativen Dienstleistungsangebot. Aus diesem Grund steigt der Bedarf an professionell geschulten Post-Editoren.

Vorteile des Post-Editing-Kurses

Im Rahmen der Post-Editing-Zertifizierung wird der Übersetzer in die Techniken und Fertigkeiten im Zusammenhang mit dem Post-Editing maschineller Übersetzungen (MÜ) eingeführt. Ein theoretischer Überblick über maschinelle Übersetzung und Post-Editing wird durch Praxisbeispiele zu Best Practices im Bereich Post Editing und häufigen Problemen ergänzt. 

Der Kurs richtet sich an Übersetzer, die erstmals Post-Editing-Aufträge übernehmen möchten oder bereits maschinelle Übersetzungen nachbearbeitet haben, sich aber genauer darüber informieren möchten, wie MÜ-Engines erstellt und maschinelle Vorübersetzungen optimal genutzt werden. Mithilfe dieses Kurses werden Übersetzer in die Lage versetzt, sich den Anforderungen des sich verändernden Marktes zu stellen. Sie erlernen grundlegende Fertigkeiten, auf deren Grundlage sie ihre Dienstleistungen und Angebote zukunftssicher gestalten können.

   

Kursdetails

Modul 1: Geschichte und Entwicklung der maschinellen Übersetzung

Es wird ein kurzer Überblick über die Geschichte der maschinellen Übersetzung (MÜ) im Allgemeinen wie auch bei SDL im Besonderen präsentiert. Nach dem historischen Überblick wird auf der Grundlage von Zahlen zu MÜ-Einsatz, Internetbenutzern, Cloud Computing-Technologien und Social Networking Tools die derzeitige internationale Marktsituation vorgestellt. Die Anzahl der Endbenutzer mit unterschiedlichen Sprachanforderungen wächst stetig, womit auch die Nachfrage für die Übersetzung von Inhalten kontinuierlich steigt. MÜ und Post-Editing sind die einzigen Tools, die diesen Trends gerecht werden können.

Modul 2: Technologien der maschinellen Übersetzung und Engine-Erstellung

In diesem Modul liegt der Schwerpunkt auf den verschiedenen MÜ-Technologien. Es werden regelbasierte und statistische maschinelle Übersetzungssysteme (SMT) besprochen. Ein SMT „erlernt“ das Übersetzen, indem große Mengen zuvor übersetzter Inhalte analysiert werden. Je mehr Daten zu diesem Zweck vorliegen und je konsistenter diese Daten sind, desto genauer wird der Prozess. SMT bietet eine flüssigere Übersetzung mit einem gewissen Maß an Kontextsensibilität und spiegelt den Stil des zugrunde liegenden Materials genauer wider. SDL hat sich für die Arbeit mit SMT entschieden, daher werden in diesem Modul die verschiedenen Engine-Typen erläutert, die bei SDL zum Einsatz kommen: Baselines, Verticals und Customizations. 

Auf der Grundlage der verschiedenen Engines wird daraufhin der Prozess der Erstellung einer statistischen maschinellen Übersetzung vorgestellt: Die statistische maschinelle Übersetzung wird durch TM-Bereinigung, die Erstellung von Schulungen und die Prüfung der ausgewählten Schulung erstellt. In diesem Teil wird darüber hinaus ein Überblick über die verschiedenen automatischen Evaluierungsmechanismen geboten, die derzeit erhältlich sind.

Modul 3: Post-Editing (PE verstehen und Texte effektiv nachbearbeiten) und Einsatz von SDL BeGlobal Baselines in SDL Trados Studio

Ab diesem Moment rückt Post-Editing in den Mittelpunkt der Anleitung. PE ist ein neuer Bereich, der in Kombination mit MÜ-Projekten konventionelle Übersetzungen ablösen kann. Es handelt sich um eine Fertigkeit, die von Übersetzern im Laufe der Zeit und mit wachsenden Erfahrungen entwickelt wird – im Zusammenhang mit PE sprechen wir von einer Lernkurve. Die Anleitung befasst sich mit dem Unterschied zwischen leichtem Post-Editing (auch beschrieben als Post-Editing zum Erreichen der Verständlichkeit) und Post-Editing zur Umwandlung in einen veröffentlichungsreifen Text. Auf dem Markt werden diese beiden Qualitätsstufen des Post-Editing unterschieden.

Die Nachbearbeitung zum Erreichen eines veröffentlichungsreifen Textes ist dabei die höchste Qualitätsstufe: Hier sollte die Qualität des Ergebnisses mit einer konventionellen Übersetzung vergleichbar sein. Die Nachbearbeitung eines Textes, um ihn verständlich zu machen, auch als leichtes Post-Editing bezeichnet, ist in der Regel für Texte interessant, die kaum sichtbar sind oder andernfalls nicht für einen Kunden übersetzt würden, weil das zu teuer und zeitaufwändig wäre.

Darüber hinaus bietet dieser Teil auch Tipps zum effektiven Post-Editing statistischer maschineller Übersetzungen.

Durch SDL Trados Studio sind die SDL BeGlobal Baselines für jeden zugänglich. Es ist möglich, die maschinelle Übersetzung über SDL BeGlobal auf die Dateien eines Kunden anzuwenden und durch Nachbearbeitung einen Text in komplett veröffentlichungsreifer Qualität zu erstellen. SDL BeGlobal Community kann auf ähnliche Weise wie TMs in Studio hinzugefügt werden.

Abschließend liefert die Anleitung Beispiele für Post-Editing in verschiedenen Sprachen.

Details zur Zertifizierungsprüfung

Die Prüfung ist online verfügbar und umfasst 30 Multiple-Choice-Fragen, die sich auf das Begleitmaterial beziehen. Prüfungsteilnehmer haben drei Versuche, um die Prüfung zu bestehen und den Zertifizierungsstatus zu erreichen. 

Jede Prüfung umfasst: 

  • 5 Fragen aus Modul 1 
  • 10 Fragen aus Modul 2 
  • 15 Fragen aus Modul 3 

Insgesamt werden pro Prüfung 30 Fragen gestellt, von denen zum Bestehen 20 richtig beantwortet werden müssen. 

Für die Beantwortung der Prüfungsfragen stehen 30 Minuten zur Verfügung: 

  • 5 Minuten für Modul 1 
  • 10 Minuten für Modul 2 
  • 15 Minuten für Modul 3 

Am Kursende erhalten die Teilnehmer, die die Prüfung erfolgreich absolviert haben, den Zertifizierungsstatus und dürfen das Logo, das sie von ihrem SDL Konto herunterladen können, in ihrer persönlichen Kommunikation verwenden.

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